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Was ist Monitoring, und wozu?

“Monitoring kommt aus dem Englischen und bedeutet allgemein so viel wie Beobachtung, Kontrolle und Überwachung. Ziel der Überwachung ist primär IT-Infrastruktur, aber Monitoring kann auch viel weitläufiger eingesetzt werden.”

 

Der Einsatz von Monitoring-Software ist in der IT vor allem bei sehr komplexen und schwer überschaubaren Netzwerken als auch bei einzelnen Rechnern, auf denen besonders kritische Anwendungen oder Dienste laufen, sinnvoll. Eine Monitoring-Software sammelt und speichert Status-Informationen aller Geräte, die unter Beobachtung stehen. Der momentane Status der gesamten Infrastruktur kann graphisch oder textuell dargestellt werden. 

Monitoring beschränkt sich allerdings nicht nur auf das Sammeln und Anzeigen von Informationen. Das lateinische Wort “monitor” bedeutet “Mahner, Warner”. Monitoring-Software erfüllt die wichtige Aufgabe, im Zuge der Überwachung eventuelle Probleme oder Störfälle frühzeitig zu erkennen und diese ehest möglich zu melden. 

Damit gibt sie den Administratoren die Möglichkeit, im Bedarfsfall rechtzeitig gegenzusteuern und eventuelle Fehler schnell zu beheben. Die Meldung dieser Störfälle erfolgt dabei in erster Linie durch eine Warnung oder Fehlermeldung auf der Benutzeroberfläche der Monitoring-Software, über die man zu detaillierten Informationen über die Störung gelangen kann.

Es ist möglich und oft auch sinnvoll, nicht nur die IT-Infrastruktur eines Unternehmens zu überwachen, sondern die gesamte Infrastruktur. Feuchtigkeit, Temperatur, Klima-Anlagen, Brandschutz-Anlagen, Zutrittssysteme, etc. – fast alles kann überwacht werden.

Eine der Herausforderungen beim Monitoring großer Infrastrukturen ist, die Anzahl der pro Zeiteinheit durchgeführten Checks zu optimieren und dabei zugleich die Last auf den überwachten Systemen möglichst gering zu halten. Die Anzahl ist limitiert durch die Leistungsfähigkeit des Monitoringsystems (wie viele Checks gleichzeitig ausgeführt werden können). Ziel ist daher, die Laufzeit der einzelnen Checks (d.h. die Zeit, die die einzelnen Checks das Monitoringsystem belasten) möglichst gering zu halten.  

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