HPC Cluster
“Die Aufgabenstellung des Kunden bestand darin, eine bestehende Gruppe von Rechnern, die von den Benutzern direkt verwendet werden, durch eine ‘Blackbox’ in Form eines Linux-Clusters mit der Clustersoftware INIT® zu ersetzen.”
Aufgabe dieses Systems war und ist die Berechnung der Statik von Baukränen. Das Unternehmen hatte zu diesem Zweck ein auf Ansys (Finite Element) aufbauendes Programm entwickelt, das – als einschränkende Nebenbedingung - aus diversen Gründen nur unter MS-Windows lauffähig war.
Die von init.at entwickelte Clusterlösung besteht aus folgenden Software-Komponenten:
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INIT® Clustersoftware zur Installation und Überwachung aller beteiligten Komponenten
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OpenSUSE in der Version 11.3 als verwendetes Betriebssystem auf allen Rechnern
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KVM (OpenSource Virtualisierung) zur Bereitstellung der benötigten Windows-Umgebung auf den Rechenknoten
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SGE (Sun Grid Engine), um die einzelnen Berechnungsschritte im Patchbetrieb auf die einzelnen Knoten zu verteilen
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diverse von init.at entwickelten Softwarekomponenten, um die von Kunden benötigten Krandaten einfach und effizient zu verwalten sowie die anfallenden Rechnungen für die SGE aufzubereiten
Konkret funktioniert nun die Berechnung eines Kranes auf folgende Art und Weise:
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Der Benutzer lädt das zu berechnende Kranmodell auf den Server.
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Über ein Web-Frontend stellt der Benutzer die Anzahl der zu verwendenden Knoten sowie diverse andere Prozessparameter ein.
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Nach Start der Rechnung kann der Benutzer via Web-Frontend den Fortgang der Rechnung verfolgen.
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Nach erfolgter Rechnung werden sämtliche Ergebnisdateien vom Cluster in eine ZIP-Datei verpackt, die dann vom Benutzer über z.B. das FTP-Protokoll vom Cluster abgeholt werden kann.

